der marsch der 3000 kartoffelköpfe // dresden

Wenn man so die einschlägigen rechten Webseiten in Bezug auf den letzten 13.02.2010 sich anschaut, dann schaffen es die Kartoffelköpfe  sogar ihr scheitern als Triumph zu verkaufen.

Den Lauf in den Kessel, am Neustädter Bahnhof, als Marsch der 3000 zu feiern ist schon ganz schön tight. Na dann wird es mal Zeit, dass ich erzähle wie es wirklich war, da ich sie wie jedes Jahr begleitet habe.

Zu ihrem Trauermarsch gekommen, ein trauriger Haufen wahrlich, sind wir am Sankt Pauli Friedhof. Es war schon putzig wie ,sie die Banner hochgehalten haben, zumal keiner zum zuschauen da war. Rechter Hand der Zaun einer Gartensparte und zur Linken der menschenleere Park. Auch sahen die Jungs und Mädels nicht sehr motiviert aus. Na ja wäre ich auch nicht, wenn mich mein Bus irgendwo vor der Stadt ablädt, weil so Leute auf der Straße rumstehen und sich die Polizei außerstande sehen sie beiseite zu räumen. Nicht das sie sonst das  System, in Bezug auf die Durchsetzung von Grundrechten ,eine Bohne interessieren würde, aber Andersdenkende ja, die dürfen weggemacht werden.

Nun ja da liefen sie also die Hechtstraße entlang, direkt ins Herz des Viertels. Allerdings bis auf Höhe Seitenstraße immer noch keine Zuschauer.

An der Seitenstraße wollten dann ein paar Nationale ausbrechen, um Gegendemonstranten die sie liebevoll willkommen hießen, plattzumachen. Beim  Abzweig Schanzenstraße war damit aber Schluss, da sie von der Polizei und ihren MitkameradInnen, wieder in den Marschzug gesteckt wurden. Ich denke mal, die verantwortlichen Kartoffelköpfe hatten Angst das sie den ganzen Weg zum wilden Mann zurück laufen müssen ,ohne Frank Rennicke gehört zu haben. Die Sangeskünste dieses Mannes sind ja auch qualitativ wertvoll.

Aufgrund des obigen Vorfalls war erst einmal Warten angesagt. Nach etlichen Minuten ging es dann doch weiter. Allerdings hatten die KameradInnen mit plötzlichen Schneefall aus den Fenstern, sowie anderem Fallobst zu tun.  Dazu kam noch diese antipatriotische Musik und die akustischen Liebesbekundungen der Anwohner.

Aber auch das überstanden unsere wackeren Kameraden, als sie den Bischofsplatz hinter sich gelassen hatten und im sehr gemütlichen Dammweg gelandet waren. Da konnten sie dann ihre Transpis einem sehr schönem Bahndamm und blinden Fenstern präsentieren.

In jeder Seitenstraße wurden sie lautstark willkommen geheißen. Wegen des Enge dauerte es auch etwas , bis sie zur Dr. -Friedrich-Wolf-Straße kamen. Von dort ging es dann aber zügig in den Kessel auf dem Schlesischen Platz, zum gemeinsamen Rumstehen, was bestimmt viel Spaß machte.

Videos zum Zug der DeppInnen:

About halbrundes zimmer

fotografische Betrachtungen des Lebens vorrangig im urbanen Raum.
This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , , , , , , . Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s